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20 Kardinalfehler auf Websites – Teil 2

Wie im ersten Teil der Aufstellung bereits festgestellt, sollten Internetangebote die Besucher nicht überfordern. In der Psychologie gibt es eine goldene Regel, die auch mit Blick auf die Gestaltung der Webseiten berücksichtigt werden sollte. An mehr als sieben plus zwei Dinge zugleich kann sich das normale menschliche Gehirn nicht erinnern. Entsprechend sollten Webseiten nicht mehr als neun verschiedene Elemente beinhalten, Eher raten Experten sogar zu einer noch geringeren Zahl an Elementen.

Kunden lieben Verständlichkeit und kurze Reaktionszeiten

  • Kardinalfehler 11:
  • Verständliche Seiten helfen Unternehmen bei der dauerhaften Besucherbindung. Das führt bereits zum elften Kardinalfehler, der bei der Webseitengestaltung begangen werden kann. Zum letzten Mal bezieht sich ein Tipp hierbei auf das Layout. Ähnlich nachvollziehbar wie der Inhalt sollte das Layout für Nutzer der Angebote nachvollziehbar sein. Langes Suchen kommt für Interessierte nicht in Frage. Kontinuität sollte geboten sein, damit sich Besucher nicht auf jeder Unterseite neu eingewöhnen müssen.

  • Fehler 12:
  • Sollten Besucher trotz aller Klarheit noch Fragen zum Inhalt haben, sollte Fehler Nr. 12 im Vorhinein umgangen werden. Die in ersten Teil der Übersicht angesprochene Kontaktaufnahme-Möglichkeit sollte nicht nur leicht auffindbar sein. Eine übermittelte Mail sollte zudem rasch zum Erfolg führen. Heißt: Betreiber sollten auf Rückfragen der Besucher üblicherweise spätestens 48 Stunden nach dem Eingang der Nachricht reagieren, so der Rat von Insidern. Sonst verlieren Besucher das Interesse.

  • Kardinalfehler 13:
  • Schnelle Reaktionen sind weiterhin auch bei der Navigation verlangt. Studien belegen, dass Internetnutzer nach einem Knopfdruck nur wenige Sekunden für die Ausführung der gewünschten Funktion in Kauf nehmen. Mangelnde Geduld treibt Besucher direkt in die Arme der Mitbewerber. Schwierig ist dies gerade im Hinblick auf das Laden von Grafiken. Sind große Grafiken unvermeidbar, sollten Webseiten-Anbieter nicht auf Überbrückungsmaßnahmen wie erklärende Texte verzichten.

Qualität der eigenen Angebote ins Zentrum rücken

  • Kardinalfehler 14:
  • Zu den leider oft begangenen Fehlern bei der Ausrichtung der Webseite gehört die Fehleinschätzung dazu, was zur Kundenbindung, zu einer größeren Bekanntheit im Web und letztlich zu mehr Unternehmenserfolg führen kann. Anders formuliert: Betreiber sollten wissen, mit welchen Vorzügen sie Kunden von Angebot und Service überzeugen. Eine gute Produktpräsentation ist natürlich von Vorteil. Wer mit anerkannten Gütesiegeln oder Zertifikaten ausgezeichnet wurde, sollte mit diesen nicht hinter dem Berg halten. Auch positive Medienberichte und Extras wie versandkostenfreie Warenlieferungen können entscheidende Wettbewerbsvorteile sein.

Pragmatische URL-Bestimmung, Meta-Description und Keywords

  • Fehler Nr. 15:
  • Der Terminus Onpage-Optimierung bezieht sich auf die eigentliche Gestaltung der Webseiten. Im so genannten Quellcode können erste Methoden der Optimierung gute Arbeit leisten. Wird eine Unterseite des Internetauftritts auf einen bestimmten Begriff (Keyword) optimiert, sollte die Adresse der Seite auch einen Bezug zum Begriff aufweisen. Eine stimmige URL ist lohnend.

  • Kardinalfehler 16:
  • Die so genannte Meta-Description kann Segen und Fluch zugleich sein. Mancher Betreiber neigt zur Ansicht „viel hilft viel“. Dies ist jedoch unzutreffend. Eher sollten an dieser Stelle logische und themenbezogene Keywords eingetragen werden. Andernfalls droht eine Spam-Kategorisierung der Webseite durch die Suchmaschinenbetreiber. Auch die Länge der Meta-Description sollte überschaubar sein.

  • Fehler 17:
  • Die Häufigkeit der Schlüsselbegriffe wurde im ersten Teil angesprochen. Beim Thema Optimierung sei nochmals vor allzu häufiger Nutzung der Keywords im Interesse der Leserlichkeit (Rahmen von 3-5 Prozent gemessen an der Gesamt-Wortmenge) gewarnt. Sinnvoller bei der Optimierung ist die Verwendung verwandter Begriffe (Synonyme) anstelle eines inflationären Keyword-Einsatzes. Dies kann sich faktisch positiv auf das Suchmaschinen-Ranking auswirken

Linkqualität, Werbe-Strategien und Online-Marketing

  • Kardinalfehler 18:
  • Der Verlinkung der diversen Unterseiten zu wenig Aufmerksamkeit zu widmen, kann problematisch sein. Die interne Verlinkung kann aber nicht nur ein qualitatives Gleichgewicht zwischen stärkeren und schwächeren Seiten schaffen. Vor allem kann diese Optimierungs-Maßnahme die Verweildauer der Besucher erhöhen, wenn die Verlinkungen mit der nötigen Kreativität erfolgen und nachvollziehbare Zusammenhänge erstellt werden.

  • Fehler 19:
  • Wichtig ist auch der Aspekt Online Marketing für Anbieter von Websites. Viele Instrumente können helfen, den erhofften Erfolg zu erreichen. Wer mehrere verschiedene Tools einsetzt, sollte nicht ungeprüft von einer Kompatibilität der Tools ausgehen. Wie der fehlerhafte Einsatz der Hilfsmittel können auch Abstimmungsprobleme und ein zu engagiertes Nutzungsverhalten zu einem Rückgang der Besucherzahlen führen.

  • Fehler 20:
  • Es mag verlockend sein, mit Werbung für Unternehmenspartner und andere Anbieter online zusätzlich Geld zu verdienen. Doch Pop-Ups und andere Werbemaßnahmen sind mit Vorsicht zu genießen. Bei vielen Besuchern der Webseiten stoßen diese nicht gerade auf Zuspruch, wenn die Fenster bei nach jedem weiteren Klick wieder auftauchen und erst wieder geschlossen werden müssen.

Fehler, die Webseiten-Betreiber begehen können, gibt es in großer Menge. In allen Bereichen sollten Anbieter die Tipps vom Profi wie dem Service „Webseiten Analyst“ zum Thema „20 Kardinalfehler auf Websites“ beherzigen, um später nicht mit Komplikationen konfrontiert zu werden.