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Was tun, wenn der Webdesigner nicht mehr weiter weiß?

In den Anfangsjahren des World Wide Web wurden Firmen-Webseiten nicht selten als "digitale Visitenkarten" angesehen.

Oft fanden sich etwa die gleichen Texte und Abbildungen online, die zuvor einmal für Flyer und Broschüren erstellt wurden. Die Auffindbarkeit der eigenen Webseite war weitgehend egal, sollte sie doch vornehmlich als eine Art "Kundenservice" dienen, zum Beispiel für jene, die mal eben die PLZ des Unternehmens ausfindig machen wollten.

Mit den großen Veränderungen, die das Internet in den vergangenen Jahren erfuhr (Mitmach-Web 2.0 und soziale Netzwerke sind Schlagworte in diesem Zusammenhang), rücken die Firmenpräsenzen zunehmend ins Visier der Vertriebs- und Marketingleitungen.

Schließlich gibt es unzählige erfolgreiche Webseiten-Beispiele, die die Aquisebemühungen (und damit den Geschäftserfolg) von Firmen wirkungsvoll unterstützen, ja sich vielleicht sogar zum wichtigsten Markteting-Element entwickelten.

Was unterscheidet eine erfolgreiche Internet-Seite von also Webseiten, die kaum absatzfördernd sind?

Vermutlich ließen sich an dieser Stelle zig verschiedener Faktoren auflisten. Zunächst einmal ist es jedoch interessant zu hinterfragen, von wem Firmenwebseiten verantwortet werden und - noch interessanter -, wer sie erstellt.

Die Funktion der Internet-Verantwortlichen variiert stark und ist beispielsweise von der Größe eines Unternehmens abhängig. Es ist jedoch allgemein festzustellen, dass erfolglose Webprojekte dann existieren, wenn Vermarktungsaktivitäten im Allgemeinen keinen hohen Stellenwert inne haben/hatten.

Dabei ist gleichgültig, ob es sich um ein mittelständisches Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern oder um die Seite eines Freiberuflers handelt: Webseiten-Verantwortliche sind selten Marketing-Experten, sondern überwiegend Autodidakten mit wenig Berufserfahrung im Bereich Absatzförderung und Vertrieb.

Wer "baut" also Unternehmenswebseiten?

Die Antwort ist: jeder, der sich dazu berufen fühlt! Das ist prinzipiell in Ordnung, jedoch eben keine Garantie dafür, dass es sich bei der Firmenwebseite um ein qualitatives und damit image- und verkaufsförderndes Projekt handelt.

In Deutschland arbeiten tausende von Webdesignern als Freelancer. Sie unterhalten eine Internet-Agentur oder ein Medienbüro und erstellen Webseiten. Die Qualifikation dieser Webseitenbauer könnte nur jemand überprüfen, der Ahnung von der Materie hat, der Auftraggeber i. d. R. also nicht.

Das gleiche gilt für Werbeagenturen, die natürlich im Rahmen der Rundum-Kundenbetreuung auch den Webseitenbau anbieten.

Doch wie kommen Webdesigner zu diesem Job?

Diese Frage lässt sich kaum eindeutig beantworten, viele bleiben als Studenten in der Branche hängen, viele haben artverwandte Ausbildungen im Designbereich, viele "bauen" eigene Projekte und unterstützen den Onkel,  den Vetter oder den Arbeitskollegen der Ehefrau bei deren Webaktiviäten.

Selten ist derjenige, der Webseiten baut, gleichzeitig ein erfahrener Texter, Bildbearbeiter, Grafikdesigner, Verkäufer, Suchmaschinen-Spezialist (SEO-Experte), PR-Fachmann oder Branchenkenner. Oft kennt sich der Webdesigner überhaupt nicht mit den Produkten und Dienstleistungen des Auftraggebers aus, was im Gegenzug auch selten erwartet wird. 

Stattdessen verfügt der Webmaster über einen Baukasten an größtenteils unsinnigen Webelementen, die den unwissenden Auftraggeber zwar beeindrucken/anfänglich beeindruckten, Nutzer der Webseite jedoch als überflüssiges Zeug abtun.

Auszug aus dem Zauberkasten nerviger und unsinniger Webseitenelemente:

  • Flash-Intro auf der Startseite der Domain, Besucherzähler, rotierende gif-Animationen, Hintergrundmusik zum An- und Ausschalten, Kontaktformular statt E-Mailadresse, 360-Grad-Ansichten, aufklappbare Menüs, Mouse-Over-Effekte, Gästebücher, Produktkataloge in iFrames u. v. m.

Im schlechtesten Fall treffen also Verantwortliche aufeinander, die auf dem Expertengebiet der Webseitenerstellung wenig oder gar keine Ahnung haben, da sie aus ihrem Erfahrungsschatz heraus jeweils nur Teilbereiche abdecken können.

Doch gerade die ganzheitliche Arbeit unterscheidet erfolgreiche Webseiten von solchen, die lediglich existieren.

In der ganzheitlichen Konzeption liegt der Erfolgsfaktor frequentierter und "verkaufender" Webprojekte.

Beurteilt man die elementaren Onpage- und Offpage-Faktoren, treten jene Schwachstellen in Erscheinung, die den Erfolg eines Webprojekts verhindern.

Genau an dieser Stelle greift die Dienstleistung des Webseiten-Analysten.

Werbseitenverantwortliche erwerben eine unabhängige Expertise, die exakt und unverblümt Versäumnisse auflistet, sowie effektive Vermarktungsmaßnahmen vorschlägt.

Diese Analyse hat nicht selten Auswirkungen auf die gesamte Marketing-Ausrichtung von Firmen oder Organisationen.