Webseitenanalyse Startseite

20 Kardinalfehler auf Webseiten (1) – eine Aufstellung in zwei Teilen

So groß der Nutzen einer Internetseite für Dienstleister und produzierende Unternehmen auch im bestmöglichen Fall sein mag. Die Zeiten, in denen jeder Laie einfach mal eben einen eigenen Internetauftritt aus dem Ärmel schütteln konnte, sind längst Geschichte. Zu groß ist die Konkurrenz im WWW, als dass Betreiber ohne langes Nachdenken und die richtigen virtuellen Werkzeuge tätig werden können. Zumindest sollten sich Anbieter Zeit für den professionellen Aufbau der Webseiten nehmen, wenn sie tatsächlich online erfolgreich sein möchten. Leider gibt es etliche Kardinalfehler, die dem angestrebten Erfolg im Weg stehen können.

Die besagten Kardinalfehler können im Grunde in allen Bereichen der Webseiten-Gestaltung und der damit verbundenen Maßnahmen verbunden sein. Im Folgenden soll es in zwei Teilen um 20 der bekanntesten Kardinalfehler bei Websites gehen.

Fehlerquellen beim Design von Webseiten

  • Fehler 1:
  • Vor allem unerfahrene Betreiber neigen oft und gerne dazu, bei der Website zu dick aufzutragen. Wesentlich ist dabei die Themen „Usability“ und Webdesign. Zu üppige Navigationsleisten machen es Besuchern der Seiten nicht unbedingt leicht, die verschiedenen technischen Möglichkeiten der Webseiten zu begreifen. Klare Strukturen machen den Besuch angenehm. Alles technische Mögliche auszuloten, kann beim Menü und der Navigation kontraproduktiv sein.

  • Kardinalfehler 2:
  • Allzu bunte Designs, zahlreiche unterschiedliche Schriftarten sowie großformatige Grafiken, Fotos, Videos und andere Dateien sollten außen vor bleiben. Einige wenige Schriftarten, Farben und Größen samt relevanter Dateien sollten ausreichen, um die Inhalte zu vermitteln. Nur wirklich wichtige Punkte sollten durch größere Schriften und Farben betont werden. Schon deshalb, weil Nutzer langsamerer Internetzugänge und ältere Rechner Probleme bekommen, wenn die Seiten zu große Rechnerleistungen erfordern.

Technische Anforderungen und Update-Pflicht

  • Fehler 3:
  • Der dritte potentielle Kardinalfehler besteht darin, auf zu langsame Server zu setzen. Sie sind die Negativ-Garantie dafür, dass Internetnutzer sicherlich nicht nochmals vorbeischauen. Internetseiten sollten auch für Computer-Nutzer ohne topmoderne Endgeräte und Hochgeschwindigkeits-Anschlüsse nutzbar sein. Übrigens: Auch für die Auffindbarkeiten in den Suchmaschinen sind (zumindest in der jetzigen Phase) knapp strukturierte Präsenzen von Vorteil.

  • Fehler 4:
  • Dieser Kardinalfehler bezieht sich auf die fertigen Webseiten. Vielmehr ist zusagen: Eigentlich ist eine Seite nie wirklich fertig. Ständige Aktualisierungen sollten Standard sein, um das Interesse auf Besucherseiten sicherzustellen. Besucher wissen es zu schätzen, wenn Anbieter für regelmäßige Updates mit Mehrwert sorgen.

  • Fehler 5:
  • Fehler Nummer 5 bezieht sich nochmals auf die Navigation. Besucher möchten ohne großen Aufwand zwischen Unterseiten wechseln können. Das bedeutet, dass vor allem die Startseite schnell wieder erreichbar sein muss. Hier sollten Betreiber nicht zu nachlässig vorgehen und Sorgfalt an den Tag legen.

Schnelle Kontaktaufnahme und Link-Aktualität müssen gewährleistet sein

  • Fehler 6:
  • Der nächste Kardinalfehler findet sich beim Thema Kontaktaufnahme. Ein Impressum versteht sich für deutsche Webseiten von selbst. Jedoch müssen Besucher dieses mitunter erst einmal finden. Die Zeit für diese Suche nimmt sich aber nicht jeder Surfer. Telefon-Nummern und eine gültige E-Mail-Adresse sollten auf Webseiten zu finden sein.

  • Fehler 7:
  • Besonders ärgerlich ist der nächste potentielle Kardinalfehler. Verlinkte Seiten sollten tatsächlich erreichbar sein. Fehlermeldungen sind ein Übel, das bei Besuchern einen schlechten Eindruck hinterlässt. Schlimmstenfalls verlassen Gäste die Webseiten, weil sie die auftretenden Fehler als Hinweis auf mangelnde Seriosität verstehen.

Stimmige Inhalte und Suchbegriff-Verwendung

  • Fehler 8:
  • Der achte Fehler nimmt Bezug zur Qualität der Seiteninhalte. Natürlich möchten Besucher vielfach nicht nur ein paar Sätze zu einem Thema finden. Uninteressant sollte es thematisch aber dennoch nicht werden. Sonst droht der frühe Absprung der Gäste. Wie so oft sollte Qualität vor Quantität gehen. Zudem sollte es sich um so genannten „Unique Content“ handeln. Texte, die bereits andernorts im Web zu finden sind, stellen in der Suchmaschinenlistung ein erhebliches Risiko dar.

  • Fehler 9:
  • Kardinalfehler Nummer 9 nimmt Bezug zur Häufigkeit der so genannten Keywords. Mancher Betreiber meint es bei der Suchbegriff-Dichte in den Webseiten-Artikeln zu gut. Dies führt einerseits abermals zu Problemen in den Suchmaschinen, macht Beiträge zudem schnell unleserlich. Viele Experten raten zu einer maximalen Rate von fünf Prozent gemessen an der Gesamtlänge der Artikel.

Seriöse Partnerschaften als Weg zum Erfolg

  • Fehler 10:
  • Der letzte Punkt auf dieser ersten Liste der 20 häufigsten Kardinalfehler widmet sich den im Web so wesentlichen Kooperationen mit anderen Anbietern. Masse bringt nicht unbedingt Erfolg. Art und Qualität der Links spielen bei der Auswahl der Partner eine mindestens ebenso so große Rolle wie innerhalb des eigenen Webauftritts.

    Der Link-Tausch mit anderen Anbietern ist ein wichtiger Schritt in Richtung Online-Erfolg. Links so genannter Content-Farmen oder gar Verlinkungen von Unternehmen der Erotikbranche und ähnlicher Geschäftsfelder werden in den Suchmaschinen eher bestraft als belohnt. Qualitätskontrollen sind also in allen Bereichen der Webseiten-Gestaltung ratsam.

Im zweiten Teil dieser zu den Kardinalfehlern, die für Webseiten zu Stolperfallen werden können, geht es gezielt um das Thema Suchmaschinen-Optimierung in seinen verschiedenen Ausführungen und andere erfolgsrelevante Kriterien für Webseitenbetreiber.